12.10.2014

Titelverteidigung

Sie hat es geschafft. Die von Andreas Wöhler für das Gestüt Fährhof trainierte Quaduna (34:10) hat den zur Gruppe III zählenden und mit 77.000 Euro dotierten Premio Verziere über 2000 Meter auf der Rennbahn von Mailand/San Siro erneut gewonnen und sicherte sich so ihren zweiten Gruppe-Treffer.

Start-Ziel setzte sich die Duke of Marmalade-Tochter unter Eduardo Pedroza durch. Auf Platz zwei landete die Favoritin So Many Shots aus dem Rennstall von Stefano Botti. Rang drei ging an Lady Dutch.

Sechs Starts, fünf Siege, das ist schon eine bemerkenswerte Bilanz, die Wake Forest vorzuweisen hat, in einer Karriere allerdings, die eine große Lücke aufzuweisen hat. Zwischen April 2013, als er im Dr. Busch-Memorial Vierter war und seine bislang einzige Niederlage einstecken musste, und Juli 2014 ist er nicht am Start gewesen, verletzungsbedingt hatte er pausieren müssen. Zweijährig hatte er das BBAG-Auktionsrennen in Iffezheim gewinnen können und damit bereits einen finanziell lukrativen Treffer gelandet. In dieser Saison wurde er in zwei kleineren Rennen in Frankreich aufgebaut, schlug aber zumindest beim letzten Start durchaus bessere Pferde. Sein Erfolg in Hoppegarten fiel souverän aus, nach oben scheinen vorerst keine Grenzen gesetzt zu sein. Er hat noch Engagements in Gr. III-Rennen in Baden-Baden (2000m) und Krefeld (2050m), natürlich gäbe es auch im Ausland noch Möglichkeiten. Eigentlich könnte es ein interessantes Pferd für die lukrativen Rennen Anfang nächsten Jahres in Dubai sein.

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Das Hauptereignis des Tages ging in Iffezheim am Samstag nach Köln in den Stall von Waldemar Hickst. Fast wäre es zum vierten ausländischen Gruppetreffer während der Großen Woche gekommen. Doch die Fährhoferin Lacy erkämpfte sich, nachdem ihr Reiter Adrie de Vries im Einlauf endlich eine freie Passage gefunden hatte, gegen die Godolphin-Stute Heartily aus dem Stall von Henri-Alex Pantall im Ziel einen knappen kurzen Kopf Vorteil.

Dritte wurde Gestüt Auenquelles Viginia Sun, die sich zum ersten Mal in ihrer Laufbahn geschlagen geben musste. Die Favoritin legte bis in die Gerade eine stramme Fahrt vor, was sicherlich nach dem Geschmack von Lacys Speed war.

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Bereits sein zweites Rennen gewinnen konnte am Dienstag in Deauville der vom Gestüt Fährhof gezogene, und im Besitz von Al Shaqab Racing von Sheikh Joaan Al Thani stehende Smaih. Der Hengst, ein Paco Boy-Sohn aus der Black Sam Bellamy-Stute Solola (Foto), gewann unter Frankie Dettori ein mit 34.000 Euro dotiertes Course B-Rennen über 1300 Meter.

Es war beim fünften Start der zweite Sieg des Hengstes, der zuvor bereits ein Maidenrennen in Chepstow gewonnen hatte. Trainer von Smaih ist Richard Hannon. 

Seinen nächsten Start könnte Smaih, der im Oktober bei Goffs 190.000 Euro gekostet hat, in einem Auktionsrennen am 11. September in Doncaster bestreiten. 

Quelle: www.galopponline.de

Zehn Ladies kamen nach der Abmeldung der Ittlingerin Amadea (bei der Stute wurde Temperatur festgestellt) im zur Listen-Klasse zählenden BMW Preis Düsseldorf (25.000 Euro) über 2100 Meter an den Start. Es sollte eine spannende Angelegenheit werden, mit einer würdigen Siegerin Lacy, die sich in starker Manier für ihren fünften Platz im Badener Diana-Trial rehabilitierte.

Zunächst war es Andreas Wöhlers Tanamia, die unter Eduardo Pedroza die Pace bestimmte und auch auf der Zielgeraden immer weiter galoppierte und lange für den Sieg in Frage kam. Doch dann kam die von Waldemar Hickst trainierte Lacy (49:10). Unter Alex Pietsch, der die Stute unterwegs schön zur Ruhe kommen ließ, entwickelte die Authorized-Tochter, die zuletzt in Iffezheim trotz Startverlust noch sehr gut lief, an der Außenseite den stärksten Speed und kam zu einem Sieg nach Kampf. Den zweiten Platz hielt Tanamia mit viel Herz fest, Dritte wurde World's Dream. Dahinter zeigte Swingdream eine ansprechende Leistung.

"Sie ist ein gutes Pferd. Eigentlich wollten wir an dritter/vierter Stelle gehen, aber aus einer äußeren Startbox war dies nicht möglich. Alex hat sie dann erstmal zurückgenommen. Das hat er sehr gut gemacht", so Waldemar Hickst. Zufrieden war auch Andreas Wöhler. "Es war wichtig Black-Type zu holen. Jetzt gehen wir in die Diana." Der Henkel-Preis der Diana steht natürlich auch auf der Agenda der Siegerin, die in Besitz von Werner Heinz und der Stiftung Gestüt Fährhof steht.

Guajara gewinnt mit Mirco Demuro den Premio Paolo Mezzanotte, ein mit 41.800 Euro dotierten Listenprüfung für vierjährige und ältere Stuten über 2200 Meter.


Mit enorm viel Kampfgeist und langgezogenem Speed setzte sich die Montjeu-Tochter der Stiftung Gestüt Fährhof knapp gegen die lange führende Claire Song (Stefano Botti/Nicola Pinna) durch. 26:10 gab es auf den Sieg der Fährhofer Stute.

Asterblüte-Stalljockey Andrasch Starke hat kurz vor Ende seines Japan-Aufenthaltes am Sonntag noch einmal für einen Paukenschlag gesorgt. Der Champion gewann am Sonntag in Kyoto mit dem Yomiuri Milers Cup eine mit 110.160,000 Yen dotierte Gruppe II-Prüfung. Der 40jährige siegte dabei mit dem von Yasutoshi Ikee trainierten Hengst World Ace.

Eineinviertel Längen Vorteil hatte Starke mit dem fünfjährigen Hengst im Ziel auf den Favoriten Fiero. Eduardo Pedroza wurde mit dem Riesenaußenseiter Danon Programme Zwölfter im Feld von 16 Pferden.

64:10 gab es auf den Sieg von World Ace, der ein Acatenango-Enkel ist. Seine Mutter Mandela, eine Tochter des Fährhofer Superstars, wurde von Ralf Suerland trainiert, und war für diesen 2003 Dritte im Preis der Diana und im Prix de Pomone.

Die vier Jahre alte Stute Quaduna war die Nummer Eins unter den zehn Teilnehmerinnen im Vanjura-Rennen (Dotierung €27.000 Euro - beim Klick auf den Renntitel gibt es alle Infos!), einem 1.600-Meter-Rennen für Stuten. Mit ihrem Jockey Jozef Bojko siegte Quaduna bei ihrem insgesamt siebten Start zum dritten Mal in ihrer Karriere, steigerte ihre Gewinnsumme um 15.000 Euro Siegpreis auf nunmehr €59.000, die sie für das Gestüt Fährhof eingaloppiert hat. Andreas Wöhler, Trainer in Gütersloh, war selbst mit nach Hoppegarten gekommen, verfolgte den Sieg seiner Stute Quaduna gegen Si Luna und Daksha live vor Ort. 81:10 betrug die Siegquote auf die als Außenseiterin gestartete Quaduna.