Der klare 22:10 Favorit Potemkin aus dem Stall von Andreas Wöhler sorgte am Samstag in Hoppergarten vor prall gefüllten Tribünen im 25.Preis der Deutschen Einheit in ganz souveräner Manier für Klaus Allofs und die Stiftung Gestüt Fährhof, die das Rennen im Vorjahr mit Wake Forest gewannen, für die Titelverteidigung. Potemkin siegte gegen Stall Ullmanns 25:10-Co-Favoriten Guiliani aus dem Quartier von Jean-Pierre Carvalho und den drittplatzierten Nicolosio aus dem Stall von Waldemar Hickst.

In der mit 85.000 Euro extrem gut dotierten Gruppe III-Prüfung über 2000 Meter sorgte Adrie de Vries mit Gestüt Röttgens Weltmacht vor Andreas Wöhlers Fair Mountain für eine anständige Fahrt. Immer im Vorderfeld hielten sich Eduardo Pedroza mit Potemkin und Nicolosio mit Rafael Schistl auf. In bester Haltung erreichte Potemkin die Gerade und ging relativ rasch an Weltmacht vorbei.

Nicolosio und Guiliani, der von Filip Minarik aus dem Mitteltreffen eingesetzt wurde aber dabei, nachdem er endlich die passende Lücke gefunden hatte, nicht ganz gerade blieb, versuchten den vierjährigen New Approach-Sohn zwar zu beeindrucken, doch gegen die Leichtigkeit, mit der Potemkin seine Führung verteidigte, verpufften die Angriffsversuche wirkungslos.

Von weiter hinten fand die Lokalmatadorin Shivajia aus dem Stall von Uwe Stech noch gut in die Partie und rechtfertigte als Vierte ihre Nachnennung. Potemkin, der sicherlich für ein anständiges Trostpflaster für Klaus Allofs, dessen Wolfsburger Samstagnachmittag in Gladbach mit 2:0 unterlagen, sorgte, ist einer der Aufsteiger der Saison 2015. Aus der Sieglosenklasse formte Andreas Wöhler den Seriensieger – er verlor nur einmal bei nun sieben Jahresstarts im Ausgleich I in Hamburg gegen Wildpark – nach zwei Ausgleich II und zwei Ausgleich I-Erfolgen zum Gruppe III-Sieger. Großes Kompliment auch nach Ravensburg.

Quelle: www.galopponline.de

Eine Klasse für sich ist offenbar der bei sechs Starts in diesem Jahr fünfmal erfolgreiche Potemkin, der mit Eduardo Pedroza für Trainer Andreas Wöhler und die Besitzer Klaus Allofs sowie der Stiftung Gestüt Fährhof den Ausgleich I über 2000 Meter mit fast schon spielerischer Leichtigkeit gegen Leonce und Koffi Prince gewann. Zum Video

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Erster Höhepunkt der Samstags-Karte in Iffezheim war der Preis des Gestüts Etzean – Winterkönigin Trial, eine Prüfung für zweijährige Stuten über 1500 Meter. Es war im Vorfeld nicht nur am Toto eine recht offene Angelegenheit, denn vier der sechs Starterinnen (La Dynamite war späte Nichtstarterin) gaben an diesem Tag ihr Debüt. So waren Prognosen schwer zu tätigen. Und so kam es, dass die Debütantinnen das Rennen am Ende auch unter sich ausmachten.

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60 Läufer starteten für German Racing beim Business Run in Köln und unterstützen damit eine Aktion zu Gunsten der German Jockey School. Insgesamt 12.000 Euro brachte der sportliche Einsatz der Aktiven und Fans des deutschen Galopprennsports ein. Der Scheck wurde Kai Schirmann, Geschäftsführer der Jockeyschule, gleich vor Ort überreicht.

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25.06.2015

Quasillo

Das Gestüt Fährhof hat sich in enger Absprache mit Andreas Wöhler entschieden, Quasillo aufgrund seines andauernden Hufproblems in der Pferdeklinik Dülmen untersuchen zu lassen. Daraus ergab sich der schweren Herzens gefasste Entschluss, dem Hengst eine Pause zu geben, welche er in Sottrum in der Obhut von Simon Stokes verbringen wird. Ob Quasillo in der Saison 2015 noch einmal in den Rennstall zurückkehrt, wird nach den Sommermonaten entschieden.

Aufgrund seiner Hufprellung konnte Quasillo die letzen zwei Wochen keine schnelle Arbeit gehen und damit ist keine optimale Vorbereitung für das Deutsche Derby am 05.Juli gewäehrleistet. Darum entschieden sich das Gestüt Fährhof in enger Absprache mit Trainer Andreas Wöhler das Derby auszulassen. Diese Entscheidung fällt uns natürlich sehr schwer, aber wir informieren die Öffentlichkeit bewusst schon heute dass alle Fans und Wetter ihre Dispositionen zeitig treffen können.

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"Ich brauchte nur auf den Knopf zu drücken, Karpino ist ein fantastisches Pferd mit einer unglaublichen Beschleunigung. Ein echter Champion, der über große Klasse verfügt, ein Derbypferd“, diktierte der schüchtern wirkende Ire Oisin Murphy den Journalisten im Kölner Absattelring in die Notizblöcke.

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