Um 13:15 Uhr erfolgt am Karfreitag die Saisoneröffnung am Traditionsrenntag auf der Galopprennbahn in der Bremer Vahr. 1.111 Osterhasen werden an die ersten Gäste verteilt.

Acht Rennen werden ab 13:50 Uhr am ersten von sechs Renntagen dieser Saison gestartet, die Besetzung ist für Mitte März hervorragend. Sogar ein leibhaftiger Star tritt an. Der aktuell beste deutsche Sprinter Shining Emerald aus dem Stall von Andreas Wöhler gewann letztes Jahr die Goldene Peitsche bei der Großen Woche in Baden-Baden, das bedeutendste Sprintrennen in Deutschland. Seinen ersten Saisonstart bestritt der Wallach bereits vor einem Jahr in Bremen. Im „Root-Memorial“ ist er eigentlich unschlagbar.

Im Acatenango Derby Trial“ laufen einige Pferde, die Kandidaten für das „Idee Deutsche Derby“ im Juli in Hamburg sind. Berghain aus dem Stall von Jens Hirschberger und Lichtblitz von Peter Schiergen sind Hoffnungsträger mit Derbynennung. Der Vorjahressieger dieses Rennens war in Hamburg platziert.

Eine Besonderheit ist der „GolfRange Bremen-Bumper“, ein Flachrennen für Hindernispferde, das mit neun Startern eine bemerkenswerte Besetzung gefunden hat.

Wetter können sich auf zwei Wettchancen des Tages freuen, in beiden werden in der Viererwette garantiert jeweils 10.000 Euro ausbezahlt, der Einsatz beträgt nur 50 Cent.

75 Pferde kommen an den Start, elf werden in Bremen-Mahndorf trainiert.

Mit seinem Sieg im Krefelder Herzog von Ratibor-Rennen avancierte der von Mario Hofer für den Stall Antanando trainierte Parthenius zu einem der Favoriten auf das IDEE 147. Deutsche Derby 2016, genau dem Rennen, welches sein rechter Bruder Pastorius im Jahr 2012 gewinnen konnte.

Mit dem Sieg im Ratibor-Rennen tat es Parthenius seinem großen Bruder bereits einmal gleich und es könnte sein, dass es eine weitere Duplizität der Ereignisse geben wird, denn Mario Hofer steckte die ersten Ziele für den dreijährigen Soldier Hollow Sohn bereits ab. Und diese ähneln der Route von Pastorius “Er hat sehr gut überwintert und ist aktuell die Nummer eins im Stall“, sagte Mario Hofer vergangene Woche.

„Er wird im Busch-Memorial sein Saison-Debüt geben. Wenn er dort Erster, Zweiter oder Dritter wird, dann gehen wir ins Mehl-Mülhens-Rennen. Wenn nicht, dann in ein anderes Derby-Trial.“ Hofer macht klar: „Das Hauptziel ist das Derby.“ Für dieses notiert der Hengst bei RaceBets aktuell bei 250:10. Die ganze Sache - sie könnte sich für den Krefelder Trainer zu einem Deja vu-Erlebnis entwickeln, aber am Ende ist das Brüderpaar Pastorius und Parthenius auch unterschiedlich. „Parthenius ist ein bisschen gängiger“, erklärte Mario Hofer, der Anfang des vergangenen Jahres noch nicht absehen konnte, wie schnell sich Parthenius entwickeln würde und selbst ein wenig überrascht war. „Über Sommer hat er sich toll gemacht“, blickt der Trainer zurück.

Quelle: galopponline.de

Die beiden hoffnungsvollen Deckhengst-Novizen Maxios und Pastorius, die 2015 zum ersten Mal Vater wurden, werden kommende Woche vom Gestüt Fährhof Richtung Deauville verladen.

Während Arqanas Breeding Stock Sale (Vente D’Elevage), die von 5. Dezember bis zum 8. Dezember veranstaltet wird, können die beiden Hengste von interessierten Züchtern im Pôle International du Cheval besichtigt werden. Da Campanologist erst kurz vorher aus Südamerika zurück geshuttelt sein wird, kann er am „Fährhofer Betriebsausflug“ nicht teilnehmen.

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Die Papiere von Lot Nr. 930, einer Halbschwester des hierzulande bestens bekannten zweifachen Gruppe I-Siegers Saddex (Sadler’s Wells) aus einer großartigen Familie der Niarchos-Zucht, waren allerdings bärenstark. Da konnte man schon erahnen, dass die junge Dame zu einem der Top-Zuschläge avancieren würde. Aber 180.000 Guineas für ein Fohlen aus dem ersten Jahrgang eines Stallion sind geradezu sensationell.

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20.11.2015

Decktaxen für 2016

Die Stiftung Gestüt Fährhof lässt die Decktaxe für seine vier Hengste für 2016 weitgehend unverän- der. Maxios (Monsun), der 2015 mit 110 Bedeckungen der meistbeschäftigte Hengst in Deutschland war (siehe Seite 15), steht weiterhin für 10.000 Euro zur Verfügung. Der Tarif für Campanologist (Kingmambo), dessen erste Jährlinge in diesem Jahr bis zu 140.000gns. erlösten, wurde von 7.500 auf 6.500 Euro gesenkt. Pastorius (Soldier Hollow) wird unverändert für 6.500 Euro angeboten, bei Sabiango (Acatenago) ist man mit 3.000 Euro dabei.

Bei allen Fährhofer Hengsten gilt die Lebendfohlen-Garantie.

Vier Jahre nach dem Erfolg unserem Deckhengst Pastorius gewann auch dessen Vollbruder Parthenius das Herzog von Ratibor-Rennen in Krefeld, die letzte Top-Prüfung für die Zweijährigen in diesem Jahr. Nach langem Kampf streckte der braune Hengst unter Jockey Rafael Schistl seine Nase in Front und bezwang den lange wie der Sieger aussehenden Röttgener El Loco fest. Dritte wurde die einzige Stute Parvaneh, die vom letzten Platz noch viel Boden gut machen konnte.

Wir wären auch mit dem zweiten Platz zufrieden gewesen. Es ist unglaublich, welch eine Entwicklung Parthenius seit August durchgemacht hat. Er hat sich von Start zu Start enorm verbessert, ist nicht ganz so frühreif wie sein Bruder Pastorius.

Das Dr. Busch-Memorial vor der Haustüre und natürlich das Derby sind die großen Ziele im nächsten Jahr“, erklärte Mario Hofer bei der anschließenden Siegerehrung. Parthenius ging nach seinem Münchener Maidentreffer vor vier Wochen, ebenfalls mit Rafael Schistl, sogar als Favorit ins Rennen.

Lot Nummer 875 wird in die Geschichte eingehen. Nie wurde ein Jährling eines deutschen Gestüts für mehr Geld bei einer Auktion zugeschlagen. Der absolute Wahnsinn!

Umgerechnet über 1 Million Euro brachte der namenlose Dubawi-Sohn aus der Black Sam Bellamy-Tochter Goathemala. Der absolute Wahnsinn. Und damit klar teuerster deutscher Jährling aller Zeiten. Diese Poleposition hatte noch bis vor wenigen Tagen der Brümmerhofer Monsun-Sohn North Face inne, für den Georg Baron von Ullmann einst 710.000 Euro hinlegte. Vor wenigen Tagen wurde diese Bestmarke allerdings, wie könnte es anders sein, von einem Fährhofer überboten.

Für einen Bruder von Quasillo, abstammend von Oasis Dream, wurden in Newmarket knapp eine dreiviertel Million Euro hingeblättert. Doch seit Dienstagnachmittag ist auch der Bruder des einstigen Derbyfavoriten nicht mehr teuerster deutscher Jährling aller Zeiten.

Das ist nun Lot 875. Auch Rekord für Book 2. Noch nie wurde ein Jährling bei der „schlechteren“ Newmarket-Auktion für so viel Geld verkauft, die bisherige Bestmarke lag hier bei 550,000gns. Den Zuschlag erhielt am Ende John Ferguson für das Imperium von Sheihk Mohammed Al Maktoum.

Der Jährling ist Halbbruder von zwei Siegern. Seine Schwester Goiania gewann auf Listenlevel, während Goathemala selbst den RaceBets.com Stutenpreis in Düsseldorf an ihre Fahnen heften konnte. „Er hat sich fantastisch bewegt und kommt aus einem Top-Gestüt“, stellte John Ferguson dem Fährhof ein Zeugnis der Extra-Klasse aus.