Toller Gruppe-Erfolg für die Stiftung Gestüt Fährhof als Züchter und Besitzer und für Trainer Mario Hofer. Die zweijährige Speightstown-Tochter Hargeisa behielt im mit 77.000 Euro dotierten Mailänder Primi Passi ihre weiße Weste und gewann die Gruppe III-Prüfung über 1200 Meter gegen den 32:10-Co-Favoriten Biz Power und die 18:10-Chance Penalty.

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Im Dortmunder Großen Preis der Wirtschaft auf Gruppe III-Parkett gab es einen sehr souveränen Erfolg für den Jahresdebütanten Potemkin. Der von Andreas Wöhler für Klaus Allofs und die Stiftung Gestüt Fährhof trainierte Serien- und Gruppe III-Sieger der Vorsaison, der in seiner Karriere übrigens noch nie außerhalb der Geldränge gelandet war, gewann mit Eduardo Pedroza die mit 55.000 Euro dotierte 1750 Meter-Aufgabe mit anderthalb Längen Vorsprung gegen seinen dreijährigen Teamkollegen Noor Al Hawa.

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Daniel Delius schreibt in der Turf-Times über unser Deckplan für die Saison 2016

Es ist das größte Vollblut-Unternehmen in Deutschland, auf internationalem Parkett längst ein „Brand“, so dass der Deckplan der Stiftung Gestüt Fährhof Jahr für Jahr einen tieferen Blick wert ist. Zumal man sich längst als kommerzielle Zuchtstätte versteht, denn die Zeiten des großen Walther J. Jacobs, als ausschließlich für den eigenen Rennstall gezogen wurde, sind Historie. Der frühe Verlust von Campanologist, der bei seinem Rückflug von Südamerika kurz vor Weihnachten eingegangen ist, zwang diesmal zum kurzfristigen Umdenken. Nachdem die ersten Nachkommen des Kingmambo-Sohnes im Auktionsring im In- und Ausland so hervorragend angenommen wurden, waren die weiteren Erwartungen nicht gering. Der Deckplan, der Ende letzten Jahres natürlich schon in groben Zügen stand, musste nochmals überarbeitet werden, der eine oder andere Hengst, der vielleicht zunächst nicht auf der Liste stand, kam hinzu.

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Mit einem Tor für den ehemaligen Manchester United-Manager Sir Alex Ferguson begann der PMU-Renntag in der Bremer Vahr am Dienstag. Denn im ersten Rennen, der Dreijährigenprüfung über 2400 Meter, siegte der im Besitz der Trainerlegende und der Stiftung Gestüt Fährhof stehende Hengst Topography als 52:10-Chance sicher mit eineinviertel Längen Vorsprung gegen den von Waldemar Hickst trainierten Debütanten Santano, hinter dem der Außenseiter Actinon vor dem Hey little Görl-Halbbruder Hey little Boy als Dritter über die Linie kam.

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Wow! Mit einer eindrucksvollen Vorstellung untermauerte der von Christian Sprengel für Rainer Hupe + Friends trainierte Boscaccio am Pfingstmontag auf seiner Heimatbahn in Hannover seine Favoritenstellung für das IDEE 147. Deutsche Derby. Der Mount Nelson-Sohn aus der Zucht des Gestüts Fährhof siegte unter seinem ständigen Jockey Dennis Schiergen im Großen Preis der Hannoverschen Volksbank, dem mit 25.000 Euro dotierten Listenrennen über 2200 Meter leicht mit drei Längen Vorsprung gegen den von Jean-Pierre Carvalho trainierten Moonshiner.

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Was für ein Triumph für die Stiftung Gestüt Fährhof und für die deutsche Zucht. Samstag auf Sonntagnacht kam es in Belmont Park um 00.16 deutscher Zeit zum zweiten US-Auftritt für seine neuen Besitzer des ehemals von Andreas Wöhler für Klaus Allofs und die Stiftung Gestüt Fährhof trainierten Wake Forest. Und der von Fährhof gezogene sechsjährige Sir Percy-Sohn zeigte den „Amis“ bei seinem ersten US-Gruppesieg eindrucksvoll, was diese noch von ihm erwarten dürfen und triumphierte auf Gruppe I-Parkett in den renommierten mit 400.000 US-Dollar dotierten Man o’War Stakes über 2220 Meter der Grasbahn.

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Er ist das Pferd der Stunde. Der dreijährige Mount Nelson-Sohn Boscaccio. Wunderte sich vor seinem Start am Ostersonntag noch so mancher, warum ausgerechnet das von Christan Sprengel trainierte Pferd im Derbywettmarkt von RaceBets mit einem Kurs von 200:10 der Favorit schlechthin ist, weiß heute jeder, dass genau der Richtige auf der Poleposition im Wettmarkt für das Rennen der Rennen steht. In einem der sicher bestbesetzen Dreijährigen-Rennen der bisherigen Saison imponiert Boscaccio auf ganzer Linie und untermauert seine Favoritenrolle für das Blaue Band. Über das Derby-Trial in Hannover und die Kölner Union soll es für den Dreijährigen nach Hamburg gehen. Klasse hat Boscaccio bereits mehr als nur angedeutet und auch an seinem Stehvermögen zweifelt eigentlich kaum jemand.

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In seinem jetzigen Quartier, im ostwestfälischen Ravensberg, wo auf traditionellem Boden Turfhereon aus früheren Epochen wie Windbruch, Waidwerk oder Windwurf, in jüngerer Vergangenheit Lavirco, Novellist oder Protectionist trainiert wurden, hatte die von Andreas Wöhler auserkorene Nr. 1 nicht das alles entscheidende schnellere Laufen als die Konkurrenten gelernt. Es war noch in seiner Zeit in der Bremer Vahr, wo Andreas Wöhler im Herbst 1989 einen fuchsfarbenen Hengst für das Gestüt Fährhof in Training bekam, der sich später anschicken sollte, die Turfwelt in Deutschland in die verschiedensten Gemütslagen zu versetzen. Und der einen Turbo anzünden sollte, der sicherlich seinesgleichen sucht. „Meine Nr. 1 ist Lomitas, er war nicht nur ein außergewöhnliches Pferd, er hatte ganz obendrein etwas ganz Spezielles. Er stellte seine Umgebung vor große Herausforderungen, wie es Genies eben so an sich haben.“

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